17.1.14

Schreibübungen #1.2

Genau heute endet die Frist die ich mir selber für meine erste Schreibübung gesetzt habe. Mit der Zeit bin ich super ausgekommen und es hat wirklich Spaß gemacht.
Jetzt möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen sondern zeige euch jetzt meine Kurzgeschichte:

Rismos Stunden vor der Versammlung


Rismo schloss seinen Brautmodenladen ab und machte sich auf den Heimweg zu seinen zwei Töchtern. Er freute sich schon auf seine kleine Wohnung. Nicht nur auf die Kinder. Er wollte auch aus seinem Gewand raus. Es bestand aus einem beigen Rock mit Schlitz und einem eigens angefertigten Bustier, dass ihn wie eine Koboldin aussehen lies. Sein Armreif wies ihn als Witwe aus. Die umgenähten Trinkschläuche im Bustier stachen ihn nach langem Tragen in die Brust. Auch das ewige Bimmeln der vielen kleinen vergoldeten Talern, welche an den Rock genäht waren, fing nervig zu werden. Dies erinnerte ihn abermals daran, noch weitere Taler, Edelsteine und teures Zwirn für einen Auftrag zu besorgen. Deshalb durfte er es nicht vergessen. So in seinen Gedanken vertieft bemerkte er kaum, was auf den Straßen von Kirr alles auf den Beinen war. Sonst wäre ihm die Unruhe der anderen Kobolde sicher aufgefallen.
Er bog um eine Ecke, wich ein paar Transportechsen aus und steuerte auf das Haus mit dem Schmetterlingsmosaik zu. In dieser Gegend wohnten viele Schneider, Tuchmacher, ihre Lehrlinge und Familien. Je aufwändiger dabei das Mosaik an einer Hauswand war, desto besser waren seine Bewohner in ihrem Handwerk.

14.1.14

Schreibübungen #1.1

Nun heute habe ich mich einfach mal an die Schreibübung gesetzt. Ich hatte viele Ideen und wusste wie es ungefähr aussehen sollte, nur nicht wie ich es schreiben sollte.

Dann habe ich mir einen Ruck gegeben und einfach angefangen und es super geklappt!!! Es ist einfach so rausgesprudelt und hat viel Spaß gemacht.  Die Hälfte habe ich ca. schon getippt. Ihr könnt euch auf Freitag freuen!!!

11.1.14

Prolog 1.1

Zu dem Prolog habe ich schon ein paar Stimmen bekommen und hab mich darauf hin nochmal daran gesetzt und ihn etwas überarbeitet.
Die Stellen, die farbig markiert sind, sind geändert.

„Sie ist etwas Besonderes!“
„Ich bitte dich Atlacom. Sie ist ein Mensch!! Sie ist sein Geschöpf!!
„Sonaja ich kann dich verstehen. Deine Kinder mussten am meisten unter ihm leiden.“
„Sie kennt und glaubt an uns. Sie verachtet ihren Schöpfer! Das musst du auch berücksichtigen.“
Sonaja legte die Stirn in Falten. Es möchte ja sein, dass diese junge Menschenfrau etwas Besonderes war, aber wenn sie für sie eine Ausnahme machten, mussten sie das dann nicht auch für andere? Dann könnte wieder alles ins Chaos versinken. Wie viele damals nur wegen seiner Habgier und seinen Kindern gelitten haben und ums Leben gekommen sind. Sie konnte ihre Geschwister aber verstehen. Wenn sie wirklich diese Person war, auf die sie alle gewartet hatten, dann könnte es wieder ein Gleichgewicht geben. Nur wenn nicht. Sie wollte es sich gar nicht ausmalen. Ihr stiegen jetzt schon wieder die Bilder voller Angst, Blut, Zerstörung und Tod vor Augen. Warum musste sie ausgerechnet an ihrem Wegpunkt stehen? Warum?
„Sonaja???“
Sie zuckte leicht zusammen. „Ja, …“ So in ihre Gedanken verstickt, hatte sie nicht bemerkt, dass ihre die anderen weiter diskutiert hatten. Sie schaute leicht verwirrt zu Atlacom. „Worüber habt ihr gesprochen?“ Sie ließ ihren Blick einmal durch die Halle wandern, um wieder ganz bei der Sache zu sein. Bis auf sie selbst saß keiner mehr auf seinem Platz. Sie waren alle aufgewühlt. Auch die sonst beruhigenden Muster an den Säulen und Wänden, konnten ihr heute nicht helfen.
„Wir möchten von dir wissen, wie du dich entscheidest.“, klärte Atlacom sie kurz auf. „Also gut!“ Sie erhob sich von ihrem Platz und sah jedem ihrer Geschwister kurz in die Augen. „Ich möchte zunächst eure Meinung wissen. Danach entscheide ich mich!“
„Du willst sie da noch länger umher irren lassen? Was wenn sie sie kriegen? Du weißt was sie dann erleiden muss!!!“
„Tirawenn beruhige dich. Egal wie ich mich entscheide ich werde nicht zulassen, dass ihr etwas geschieht. Nun ich höre?“
„Ich sehe als Chance. Wäre es mein Wegpunkt, wäre sie schon längst hier!“, erwiderte Tirawenn
Auch die anderen vier, Atlacom, Karesh, Frésalie und Orteck, waren dafür. Jetzt lag es allein an ihr. Sonaja verließ die große weiß-silberne Halle über die große Treppe in die Wohngemächer. Die Gemälde mit Ausschnitten aus der Geschichte beachtete sie gar nicht, sondern ging schnurstracks zu ihren Gemächern. Sie öffnete die mit Edelsteinen verzierte Tür und durchschritt den Besucherraum schnellen Schrittes. Der nächste Raum war lichtdurchflutet, der Wind bewegte leicht die Vorhänge durch die offenen Türen zum Balkon. Sie wandte sich nach links zu einem kleinen säulenartigen Tisch über dem ein smaragdgrün-leuchtender Stein schwebte. Wie lange hatte sie ihn nicht mehr berührt, aber das musste sie jetzt ja auch nicht mehr. Denn ihre Kinder weilten in ihrer Welt und nicht mehr in der anderen. Sie legte die Hände ganz sanft auf den warmen Stein und schloss die Augen …



9.1.14

Schreibübungen #1

Hallo ihr Lieben,

auf Youtube bin ich auf eine Videoreihe vonFrederik Weitz  gestoßen. In den Videos geht es um Plotstrukturen. Dies finde ich interessant, zumal man auch kleine Übungen am Ende eines Videos machen sollte. Zum ersten Video musste ich nicht mehr allzu viel machen, da ich intuitiv damit schon mal angefangen hatte.
Jetzt geht es um die Übung zu Video 2.
Damit ihr kurz versteht worum es geht. Es geht darum das Kompositionsmodell des geschlossenen Dramas nach Gustav Freitag.
Quelle: http://www.lehrerfreund.de/
Nach diesem Modell soll man nun eine Handlung zu folgenden Rahmenbedingungen verfassen:
Eine alleinerziehende Mutter, die Hochzeitskleider verkauft, rettet am Ende ihre zwei Kinder.

Da dies eine mögliche Vergangenheit einer meine Charaktere sein kann, werde ich die Geschichte in die Welt von Chia entrücken.

Ich gebe mir eine Woche Zeit, um das ganze zu schaffen und werde euch das Ergebnis präsentieren.

8.1.14

Schmankerl #1

Es gibt heute einen kleinen Einblick in Chiawens Gefühlswelt.


Chia wollte Raven wieder zurück. Sein Verlust schmerzte sie sehr. Sein Lächeln, das Strahlen in den Augen, seine warme herzliche Art sie zu empfangen. Aber auch sein wildes schurkenhaftes Ich verzauberte sie. Sie sehnte sich nach ihm zurück, nach etwas was sie nicht mehr würde bekommen können. Er war zwar nicht immer
zuvorkommend, war des Öfteren tierisch eifersüchtig, aber sie hatte ihn ins Herz geschlossen.

In dieses Herz nun nahm nach und nach noch einer Raum. Ein Elf. Tian'dil. Er war so anders als Raven es war. Viel filigraner und nicht so bullig, auch von der Art her offener ihr gegenüber und das Beste war er wollte sie nicht verändern. Er war quasi perfekt für sie. Eigentliche liebte sie nicht das perfekte, sondern gerade Macken, Kanten, Flecken, …

Da prallten im wahrsten Sinne des Wortes zwei Welten auf einander. Sie fragte sich nun, konnte man zwei Männer gleichzeitig lieben? Ging das wirklich oder war das nur reines Wunschdenken? Musste sie sich zwischen den beiden entscheiden?

Was war bloß los mit ihr? Raven wartete bestimmt in Durcad auf sie und machte sich Sorgen, wo sie geblieben ist. Tian' dil hingegen lag neben ihr und schlief tief und fest.


Irgendwann kam die Entscheidung, aber sie wollte sie nicht jetzt fällen, sie wollte abwarten was auf der Insel der Götter passieren würde. Wenn sie überhaupt dorthin gelangten.




Wie gefällt es auch? Was könnte man ändern? ...


7.1.14

Prolog

„Sie ist etwas Besonderes!“
„Ich bitte dich Atlacom. Sie ist ein Mensch!! Sie ist sein Geschöpf!!
„Sonaja ich kann dich verstehen. Deine Kinder mussten am meisten unter ihm leiden.“
„Sie kennt und glaubt an uns. Sie verachtet ihren Schöpfer! Das musst du auch berücksichtigen.“
Sonaja legte die Stirn in Falten. Es möchte ja sein, dass diese junge Menschenfrau etwas Besonderes war, aber wenn sie für sie eine Ausnahme machten, mussten sie das dann nicht auch für andere? Dann könnte wieder alles ins Chaos versinken. Wie viele damals nur wegen seiner Habgier und seinen Kindern gelitten haben und ums Leben gekommen sind. Sie konnte ihre Geschwister aber verstehen. Wenn sie wirklich diese Person war, auf die sie alle gewartet hatten, dann könnte es wieder ein Gleichgewicht geben. Nur wenn nicht. Sie wollte es sich gar nicht ausmalen. Ihr stiegen jetzt schon wieder die Bilder voller Angst, Blut, Zerstörung und Tod vor Augen. Warum musste sie ausgerechnet an ihrem Wegpunkt stehen? Warum?
„Sonaja???“

Hallöchen

Viele kennen vielleicht den Bücher-Blog den ich unter Chiawen betreibe. Auf diesem Blog soll es um mein Buch-Projekt "Das Vermächtnis der Götter" drehen.

Worum geht es da?

Die sieben Götter schufen neben ihrer Welt eine, in der ihre Schöpfung leben sollte. Lange Zeit lebten Elfen, Zwerge, Kentauren, Kobolde, Trolle, Oger und Menschen mehr oder weniger friedlich zusammen. Doch die Menschen vermehrten sich rasant und brauchten mehr Ressourcen. Morkid, ihr Gott, brachte es bei den anderen Göttern durch, dass sie mehr Land bekommen sollten. Jedoch verfolgte Morkid seinen eignen Plan. Seine Menschen sollten die Krone der Schöpfung werden. Als die anderen Götter dies erkannten, war es bereits zu spät. Es blieb ihnen nur eine Möglichkeit. Sie mussten ihre Kinder zu sich holten und Morkid in der anderen Welt zu seinen Menschen verbannen. Normal sind diese Wege in die Götterwelt versiegelt doch nach mehr als tausend Jahren gelingt es Chiawen diese Welt zu betreten. Sie gehört zu den wenigen Stämmen der Menschen, die noch allen Göttern huldigen. Morkids Anhänger wollen dem ein Ende bereitet, deswegen ist sie auf der Flucht.